Sonntag, 25. Februar 2018

Liebe BEBEK-Mitglieder, liebe Interessenten,
mit Interesse verfolgen wir den aktuellen Wahlkampf.

Da immer mehr Kinder immer früher einen Großteil ihres Tages in Institutionen verbringen, ist für uns die Frage nach der Qualität und den dort vorherrschenden Rahmenbedingungen wesentlich für die Ermöglichung früher Bildungs- und Entwicklungsprozesse.
Aufgrund zu großer Gruppen, zu wenig Personal, dem Mangel an Vor- und Nachbereitungszeit und fehlender Supervision entsteht sowohl für die Kinder als auch für die PädagogInnen und KleinkinderzieherInnen eine große Belastung.
Finanziell sieht sich so gut wie kein öffentlicher oder privater Träger in der Lage hier über die Mindestanforderungen des Gesetzes hinaus zu gehen.
Dies und die Tatsache, dass Ausbildungsniveau und Entlohnung in keinem Verhältnis zu den Anforderungen und der Verantwortung stehen, sind Probleme des elementaren Bildungsbereiches in Kärnten.

Als Berufsgruppe interessiert uns vorrangig,

- welche Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Kinder und die PädagogInnen/KleinkinderzieherInnen in Kinderbildungs- und Betreuungsinstitutionen die einzelnen Parteien/Bewegungen planen
- inwiefern diese eine Professionalisierung für ElementarpädagogInnen auf tertiärem Niveau und eine damit einhergehende höhere Entlohnung unterstützen
-die Parteien/Bewegungen eine bessere Finanzierung des elementaren Bildungssektors (inklusive eines angemessenen Fördermodells für Tagesstätten und für Tagesmütter und -väter) planen.

Auf Anfrage an alle Parteien, erhielten wir folgende vier Rückmeldungen (Link anklicken zum download):